Ablauf einer Mediation

Laut Gesetz handelt es sich bei Mediation um ein “strukturiertes Verfahren” (§ 1 MediationsG). In der Praxis bedeutet dies, dass der Mediator die Medianden durch verschiedene Phasen leitet, die konkrete Beratungsschwerpunkte haben und logisch aufeinander aufbauen. Ich bevorzuge das folgende Modell mit sechs Phasen:

  1. Auftragsklärung
  2. Themensammlung
  3. Anliegen
  4. Ideen
  5. Optionen
  6. Abschluss

Die Einteilung der Mediation in Phasen ermöglicht den Beteiligten jederzeit eine gute Orientierung im Prozess. Trotzdem sind die Phasen hinsichtlich des zeitlichen Umfangs und der eingesetzten Methoden flexibel genug, um auf die Besonderheiten einer konkreten Mediation einzugehen.

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Meine systemische Haltung

Meinem Beratungsansatz liegt systemisches Denken und eine entsprechende Haltung zugrunde. Aber was bedeutet dies konkret — in der Arbeit mit Menschen?

Für mich beinhaltet gelebte systemische Praxis vor allem:

  • zu Ihnen eine vertrauensvolle Beziehung durch Wertschätzung, Empathie und Transparenz aufzubauen,
  • Ihre Autonomie und Selbstverantwortung zu fokussieren und Sie als Experten für Ihr Leben fruchtbar in die Beratung einzubeziehen,
  • selbst durch professionelle Gestaltung des Beratungsprozesses einen Rahmen für erfolgreiche Veränderungsprozesse zu schaffen,
  • rein auftragsbezogen zu arbeiten und Ihr konkretes Anliegen in den Vordergrund der Beratung zu stellen,
  • gemeinsam mit Ihnen nach vorne zu schauen: also vorrangig über Lösungen und Ziele zu sprechen, statt über Probleme,
  • Ihre Ressourcen zu entdecken und nutzbar zu machen,
  • den sozialen Kontext in den Blick zu nehmen, Zusammenhänge zu verdeutlichen und Rollenklarheit zu fördern,
  • durch ungewöhnliche Fragen Selbstreflexion anzuregen und so das Einnehmen neuer Perspektiven zu ermöglichen.